Diskussion eines Tagebucheintrags
Re: Frauenhäuser abschaffen – schön wär's ja!
von Thomas Reitenbach (registriertes Mitglied)
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02.07.10, 12:57 Uhr
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Für eine Schließung und Abschaffung bin ich auch nicht und das obwohl ich männlich bin. Aber für eine Reform der Frauenhäuser. Denn es gibt ebenso Männer wie Frauen die alles für ihren Partner tun würden, ihn lieben und verehren!
Ebenso gibt es leider zu viele Männer wie Frauen die ihren Partner schlagen, mißhandeln oder sich an Kinder vergreifen.
Und da müßte eine Gesetzesänderung hin, damit Opfer (egal ob w oder m) besser vor solchen Täter geschützt werden. Warum soll man die Opfer einsperren was ja praktisch im Frauenhaus passiert und nicht die Täter die das Leid gebracht haben?
Ich meine das ein Opfer eher das Recht auf Freiheit haben müsste und nicht der Täter!
Allerdings sollte auch nicht jeder einfach eingesperrt werden nur weil jemand etwas behauptet.
Idee?
In Frauenhäuser sowie Männerhäuser nur noch Täter erstmal einsperren bis die Schuldfrage geklärt ist. Und den Opfer die Freiheit schenken und das Leben in der Gemeinschaft gönnen.
Wäre das nicht besser?
Dies ist erstmal eine Grudnidee die noch verbessert werden kann.
Einfach mal so zur Anregung!
Schlagwörter: Frauenhäuser sowie Männerhäuser, Reform
Re: Frauenhäuser abschaffen – schön wär's ja!
von Ruth Teibold-Wagner (registriertes Mitglied)
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12.06.10, 19:13 Uhr
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Zitat aus dem Eröffnungstext:
»Frauenhäuser sind und können nur ein Teil des Unterstützungssystems sein, eingebettet in andere Angebote für Frauen, Männer, Mädchen, Jungen und Familien. Doch manchmal sind sie der einzige Ort, um einer gewaltgeprägten Lebenssituation zu entkommen. Wie gesagt, schön wäre es, wenn sie nicht mehr gebraucht würden.«
So sehe ich das auch.
Könnte ein zusätzliches Element im Unterstützungssystem für Frauen nicht im Zusammenhang mit der aktuellen Wehrpflicht-Debatte angedacht werden? Indem die Dienstpflichtigen ihren Dienst statt bei der Bundeswehr bei benachteiligten Frauen ableisten? Dies wäre mit Sicherheit eine sinnvollere Beschäftigung für die Dienstpflichtigen, würde darüber hinaus sicher eine wohltuende pädagogische Wirkung entfalten und würde dadurch nützliche gesellschaftliche Synergie-Effekte in Gang bringen.
Schlagwörter: Frauenhäuser, Wehrpflicht
Re: Frauenhäuser abschaffen – schön wär's ja!
von wahrheit Wahrsager (registriertes Mitglied)
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22.10.09, 13:45 Uhr
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[...]*
[*Anm. d. Mod.: Der Beitrag musste wegen diffamierender Passagen gelsöcht werden. Bitte beachten Sie unsere Diskussionsregeln. Danke.]
Schlagwörter: Frauen, Gerechtigkeit, Gewalt, Männer, Menschenwürde, Zivilisation
Re: WIRKLICHE gesellschaftliche Veränderungen!!
von eine Frau (registriertes Mitglied)
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18.09.09, 10:14 Uhr
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»Ich denke, Sie sind in einem alten Rollenverständnis verhaftet, dass die Frau den Mann umsorgen und versorgen MÜSSE, wenn es ihm dreckig geht.
Wenn der Mann NETT ist, und der Frau die ihn umsorgen und unterstützen soll RESPEKTVOLL begegnet, wird fast JEDE Frau diesen Mann unterstützen, aus christlicher Nächstenliebe.
Wenn ein Mann jedoch MACHOARTIG, ARROGANT und GEFÜHLSKALT ist, die Frau sogar noch runtermacht, warum bitte sollte er dann erwarten können ANDERS, d. h. BESSER behandelt zu werden.
Komisch, offenbar glauben Männer immer, ihr Elend sei eine Folge bösartigen Frauen. Dem ist definitiv nicht so. Klar gibt es Frauen, die sich nicht benehmen können.
Die ÜBERWIGENDE MEHRHEIT kriecht jedoch einem Mann eher in den Hintern und wischt diesen auch noch ab, als dass sie einen Mann mal nicht unterstützt.«
Will sagen:
Vielleicht BLEIBEN Männer ja so PASCHAHAFT, weil es BEQUEMER ist sich bedienen zu lassen, als EIGENVERANTWORTUNG innerhalb der Beziehung zu übernehmen?
Das Geld nach Hause zu bringen bedeutet natürlich nicht nur RECHTE, sondern auch PFLICHTEN, allen voran die Pflicht sich SELBST NICHT aus der SOZIALEN VERANTWORTUNG innerhalb der FAMILIE zu STEHLEN.
Schlagwörter: DerSplitterimeigenenAugeistderBalkenvordemKopfdesGegenübers
Re: WIRKLICHE gesellschaftliche Veränderungen!!
von Guntram Seiss (registriertes Mitglied)
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18.09.09, 00:51 Uhr
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Ich denke, Sie sind in einem alten Rollenverständnis verhaftet, dass der Mann die Frau versorgen MÜSSE, wenn es ihr dreckig geht.
Wenn die Frau NETT ist und dem Mann, der sie versorgen soll, RESPEKTVOLL begegnet, wird fast JEDER Mann diese Frau unterstützen, aus christlicher Nächstenliebe.
Wenn eine Frau jedoch ZICKIG, ARROGANT und HOCHNÄSIG ist, den Mann sogar noch runtermacht, warum bitte sollte sie dann erwarten können ANDERS, d. h. BESSER behandelt zu werden.
Komisch, offenbar glauben Frauen immer, ihr Elend sei eine Folge bösartiger Männer. Dem ist definitiv nicht so. Klar gibt es Männer, die sich nicht benehmen können.
Die ÜBERWIGENDE MEHRHEIT kriecht jedoch einer Frau eher in den Hintern und wischt diesen auch noch ab, als dass sie eine Frau mal nicht unterstützt.
Will sagen:
Vielleicht BLEIBEN Frauen ja so UNEMANZIPIERT, weil es BEQUEMER ist, sich aushalten zu lassen, als EIGENVERANTWORTUNG zu übernehmen?
Emanzipation bedeutet natürlich nicht nur RECHTE, sondern auch PFLICTEN, allen voran die Pflicht sich SELBST zu VERSORGEN.
Schlagwörter: Eigenverantwortung, Emanzipation, Feminismus
Re: WIRKLICHE gesellschaftliche Veränderungen!!
von Guntram Seiss (registriertes Mitglied)
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18.09.09, 00:41 Uhr
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»Gerade viele Müttern und Frauen haben beruflich nun extrem schlechte Karten«
Warum haben Frauen »beruflich schlechte Karten«?
Frauen haben viele Vorteile gegenüber Männern, auch beruflich!
1. Sie haben im Durchschnitt bessere Schul- und Studienabschlüsse, also schon bessere Bewerbungsvoraussetzungen.
2. Sie können sich in der Regel besser selbst darstellen, auch das hilft in Bewerbungsverfahren.
3. Sie müssen nicht zur Bundeswehr, können dadurch früher in eine Karriere starten.
4. Bewerbungen von Frauen im öffentlichen Dienst werden besonders »begrüßt«, was nichts anderes heißt, als dass sich in der Praxis viele nicht trauen, eine weibliche Bewerberin NICHT vorzuziehen.
5. Frauen werden in schwierigen Situationen im Regelfall von Netzwerken oder Familie aufgefangen, von Männern »erwartet« die Gesellschaft einfach, dass sie »ihren Mann stehen«, selbst dann, wenn ihnen widerrechtlich von Jugendämtern und Familiengerichten der Umgang mit ihren Kindern vorenthalten wird, oder diese die Mutter bei Umgangshintertreibungen decken.
6. Frauen leben weit stressfreier, deswegen länger, und profitieren somit stärker von der Rentenversicherung, in die sie weniger einzahlen.
Die Realität sieht so aus, dass Frauen vom Staat heute wirklich jede Unterstützung zuteil wird, die man sich nur vorstellen kann, mehrheitlich aus Steuergeldern von Männern finanziert.
Wenn man einen objektive Kollektiv-Mann < -> Kollektiv-Frau Vergleich anstellt, dann sind es überwiegend die MÄNNER, die den Wohlstand erwirtschaften, den die FRAUEN konsumieren.
Denn Sie dürfen ja nicht nur das Geld sehen, was die Frau verdient, Sie müssen ja auch hinzurechnen, was Frauen über Transferleistungen erhalten (die wieder von Männern bezahlt werden).
Im Übrigen ging es den meisten Frauen sehr viel besser, als sie noch nicht so hochnäsig auf DIE Männer herabgeblickt haben, sondern deren Leistungen beachtet und gewürdigt haben.
Das haben sie sich durch den Feminismus zerstört!
Schlagwörter: Feminismus, Objektivität, Wahrheit
Re: WIRKLICHE gesellschaftliche Veränderungen!!
von Guntram Seiss (registriertes Mitglied)
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18.09.09, 00:22 Uhr
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»Gerade viele Müttern und Frauen haben beruflich nun extrem schlechte Karten nach dem so bejubelten neuen Unterhaltsrecht, bei dem die Männer und Väter sich ja wohl nicht nur beklagen sollten. Ihre Erfahrungen mögen ja so gewesen sein, ob sie das noch dazu mehrheitlich sind, darf getrost mehr als bezweifelt werden.«
Dies ist nun seit 40 Jahren die Opferleier von geschiedenen Müttern.
Dazu folgendes:
Die Mehrheit der Männer sind DURCHSCHNITTSVERDIENER, d. h. sie haben gerade mal netto 1700-1800 Euro.
Das Existenzminimum liegt etwa bei 700-800 Euro inkl. Wohnung, je nach Wohngegend.
Schon bei EINEM unterhaltsberechtigten Kind reicht das Durchschnittseinkommen gerade mal aus, um das EXISTENZMINIMUM zu sichern, bei mehreren also muss die Betreuende sowieso zum Sozialamt.
Was bedeutet das:
In 70% der Fälle (und das SIND die Armen, von denen Sie reden) ist es VÖLLIG EGAL, ob sie vom Gatten Unterhalt bekommen oder nicht. Der Unterhaltspflichtige ENTLASTET daher in diesen Fällen nur die Solidaritätsgemeinschaft und wird selbst dadurch ärmer, ohne dass deswegen seine Ex MEHR hätte.
Daher betrifft die Reduktion des Gattenunterhaltes, der ja verfassungswidrig ist, nur diejenigen Frauen, die einen überdurchschnittlich verdienenden Partner hatten und sich gerne diesen Lebensstandard nach der Ehe erhalten wollen. Es ist GUT, dass Frau Zypris den Gerichten nun die Vorgabe gemacht hat, dass Gattenunterhalt begrenzt wird, denn in der Vergangenheit wurde gerade dieser Unterhalt EXZESSIV ausgenutzt.
Was spricht eigentlich so sehr dagegen, dass sich Frauen heute genauso um Arbeit bemühen müssen, wie das Männer schon immer getan haben? Sind es nicht gerade die WENIG durchsetzungsfähigen Männer, die nur allzu gerne die Rolle des »Hausmannes« übernehmen, weil das einfach viel bequemer ist, als sich täglich neu anderen beweisen zu müssen?
Ich glaube Sie VERKENNEN die WIRKLICHKEIT. Heute machen viele Männer neben ihrem 40-Stunden-Job noch im Haushalt mit.
Schlagwörter: Feminismus, Mütterideologie, Weibliche_Verdrehung_der_Wirklichkeit
Re: WIRKLICHE gesellschaftliche Veränderungen!!
von Guntram Seiss (registriertes Mitglied)
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18.09.09, 00:03 Uhr
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Sehr verehrte Frau Haarmann,
Ihr Zitat »Was Sie da behaupten, behaupten viele, deshalb ist es überwiegend sicher keineswegs Realität« lege ich mal so aus:
Gerade WEIL viele Menschen die gleiche Wahrnehmung haben wie ich, ist wohl meine Wahrnehmung richtig.
Ich möchte Ihnen mathematisch exakt einmal vorrechnen, dass der/die Betreuende (in aller Regel die Mutter) vom derzeitigen Unterhaltsrecht bevorzugt wird, also KEINE Gleichbehandlung vor dem Gesetz herrscht:
Der/die Betreuende leistet die Betreuung als »Naturalunterhalt« (er könnte auch arbeiten gehen und die Kinder von Externen gegen Entgelt betreuen lassen). Wenn er/sie nicht leistungsfähig (sprich erziehungsfähig) ist, bekommt er/sie oft kostenlose Unterstützungskräfte durch das Jugendamt gestellt.
Der/die Unterhaltspflichtige zahlt im Gegenzug Kindesunterhalt, das Jugendamt und Familiengericht sorgen dafür, dass er das auch tut, notfalls mit Gerichtsvollzieher, beim Geld sind die ganz schnell dabei.
Zusätzlich zahlt der Unterhaltspflichtige eventuell noch Gattenunterhalt, und zwar einseitig. Solange er verheiratet ist und mit dem Betreuenden in einem Haus lebt, hat er dafür den Anspruch auf eine entsprechende Gegenleistung, nämlich dass die Partnerin ihm Versorgungsdienstleistungen (z. B. Essen auf den Tisch) zukommen lässt. Gehen BEIDE arbeiten, dann versorgt sich vom Prinzip her jeder selbst.
NACH der Ehe steht dem Gattenunterhalt jedoch keine Gegenleistung entgegen, somit verstößt diese Unterhaltsregelung gegen Artikel 3 Grundgesetz (Gleichheit vor dem Gesetz).
Aus einer symbiotischen Beziehung, die die klassische Rollenverteilung in der Ehe ist, wird dann eine PARASITÄRE, d. h. eine einseitige Vorteilsnahme des Betreuenden zu Lasten des Unterhaltspflichtigen.
Damit geht es dem/der Betreuenden nach der Scheidung BESSER als dem/der Unterhaltspflichtigen.
Schlagwörter: Realität, Unterhaltsunrecht, Verfassung, Wahrheit
Re: WIRKLICHE gesellschaftliche Veränderungen!!
von Helga Haarmann (registriertes Mitglied)
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16.09.09, 09:09 Uhr
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Wissen Sie, Herr Seiss, meine Erfahrungen sind da komplett anders!
Was Sie da behaupten, behaupten viele, deshalb ist es überwiegend sicher keineswegs Realität.
Wenn auch vieles verständlich ist, so es so ist, so geht es »den« Müttern und Frauen«, auch wenn es nun Trend zu sein scheint, solches fälschlicherweise zu behaupten, keineswegs besser als »den« Männern und Vätern.
Es ist geradezu absurd, etwas anzuklagen, was selbst so unreflektiert und medial unterstützt daherkommt, wie Sie es behaupten.
Ganz im Gegenteil, hat sich m. E. die Situation »der« Mütter und Frauen, gerade der Älteren extremst verschlechtert.
Gerade dort haben nicht wenige Frauen völlig erfolglos versucht, die Männer und Väter mehr auch im Familienleben zu involvieren, um mehr Geschlechtergerechtigkeit herzustellen. Leider haben nur zu wenige Männer da mitgemacht und behaupten nun etwas völlig anderes.
Gerade viele Müttern und Frauen haben beruflich nun extrem schlechte Karten nach dem so bejubelten neuen Unterhaltsrecht, bei dem die Männer und Väter sich ja wohl nicht nur beklagen sollten. Ihre Erfahrungen mögen ja so gewesen sein, ob sie das noch dazu mehrheitlich sind, darf getrost mehr als bezweifelt werden.
Einen schönen Tag noch, und bzw. »christlich« sind Sie schon gar nicht?
Re: WIRKLICHE gesellschaftliche Veränderungen!!
von Guntram Seiss (registriertes Mitglied)
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16.09.09, 01:21 Uhr
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Wissen Sie, nach der gestrigen JBK-Sendung ist mir Frau Schwarzer schon fast sympatisch. So zahm und zurückhaltend habe ich die Frau noch nie erlebt. Vielleicht denkt sie jetzt doch ein wenig über die Geschichte nach und sieht langsam ein, dass Kinder Väter brauchen, dass Frauen sich in ihrem Anspruchsdenken in materiellen Dingen etwas mehr zurückhalten müssen, dass es eine Menge Fehlentwicklungen durch die 68er-Bewegung gegeben hat, die korrigiert werden müssen.
Damit meine ich keineswegs eine Rückkehr zu traditionellen Rollen, sondern dass Frauen auch mehr Verantwortung tragen müssen, zunächst für sich selbst, aber auch für den Partner.
Die Selbstverständlichkeit, mit der sich Frauen aus dem Berufsleben bisher zurückgezogen haben, um Kinder zu betreuen (warum nicht mal der Mann), muss der Vergangenheit angehören, wie die meisten Männer heute längst ganz selbstverständlich Kinder mitbetreuen, im Haushalt helfen und so weiter.
Meine Erfahrung mit Beziehung war die, dass ich weitaus mehr als 50 % der Familienlasten zu tragen hatte, den meisten Familienvätern geht das ähnlich. Das wird nur gerne ausgeblendet, dass die meisten Männer den größten Teil ihres Lebens für die Familie arbeiten, und zwar 40 Stunden konzentriert, ohne freie Zeiteinteilung.
Es geht mir gar nicht darum, in Abrede zu stellen, dass auch viele Frauen ihre Kraft voll für die Familie einsetzen. Schäbig ist es nur, wenn sie einfach gehen, ohne dafür die Konsequenzen tragen zu wollen, nämlich Verzicht auf den angeheirateten Lebensstandard und Status.
Schlagwörter: Feminismus, Selbstreflexion




