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Der Nobelpreis, die Mäuse und der Horror

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Maeuse-Männchen weniger bissig per Gen versetzt in Überfluss-Umgebung? von the Iron Roy Giant (registriertes Mitglied)
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17.10.06, 20:13 Uhr
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Hallo Winfried Sobottka,

interessanter Beitrag für schwerfällige Leser wie mich, die ein bisschen Anschub brauchen, danke dafür.

Manipulierte Mäuse-Männchen (weniger bissig per Gen) versetzt in die für normal-aggressive Mäuse übliche Überfluss-Umgebung? Aus der Wüste in den Überfluss quasi.
Der Knall-Effekt, den Sie voraussagen – eine Mäuse-Plage könnte eintreten – vorausgesetzt, den einzigen Umweltfaktor von Rang stellt die gegenseitige Bissigkeit z.B. gegen den Nachwuchs dar.
Das hieße, dass für ihre Mäuse-Population nur »innere« Faktoren der Konkurrenz wirksam wären? Sehr unwahrscheinlich, aber nehmen wir es ruhig mal an!

Dann würde meiner Ansicht nach Folgendes geschehen:

Die Männchen würden sich genauso häufig mit Weibchen paaren hätten Nachwuchs in etwa soviel wie die althergebrachten aggressiven Männchen.
Beide Sorten koexistieren in einem gemeinsamen Terrain und treffen aufeinander, besonders in der Phase des Bevölkerungsanstiegs.

Dann passiert etwas Mörderisches, nämlich überdurchschnittlich häufig schaffen sich solche Männchen ein leeres Umfeld durch Töten von Nachwuchs (tot beißen) und zwar friedlichem wie auch aggressivem Nachwuchs, die aggressiver sind. Während die friedlichen Gen-Neuzüchtungen in ihrer Übervölkerung unterliegen. Damit vermehren sich diese Alt-Gen-Träger stärker als die Neu-Gen-Träger & es stellt sich ein Gleichgewicht zu Ungunsten der Neuen ein. Vielleicht sogar so heftig, dass sie wieder ganz verschwinden, aber nicht unbedingt immer.

Interessant wird aber, wenn kulturelle Normen wie beim Zusammenleben des Menschen hinzutreten als Faktoren. Dann kann das Neue auf Grund von Konformität mit künstlichen (oft historischen o. schädlichen Zusammenlebens-Gesetzen, juristischen Regeln usw.) das Alte komplett ausrotten und zum Umkippen von Gleichgewichten führen …

… letztendlich zum Verlust von Information.

Ein Horror, wie Sie schon sagten!
Viele Grüße von
IRG

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Notiz der Moderation
Moderationsteam (R.E.), 17.10.06, 23:02 Uhr

Nur damit Sie sich nicht wundern: Da Herr Sobottka wiederholt und massiv gegen die Richtlinien dieses Forums verstoßen hat, werden alle seine Beiträge bis auf weiteres depubliziert.

Aus technischen Gründen werden Beiträge, die an Herrn Sobottkas Beiträgen hängen ebenfalls depubliziert.


Mensch mit Sexualschema des Steppenbaeren? von the Iron Roy Giant (registriertes Mitglied)
bezieht sich auf diesen Beitrag

17.10.06, 19:51 Uhr
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Hallo Winfried Sobottka,

ich sehe nicht ganz so viel »Schwarz« wie Sie, aber dafür über lange Strecken wesentlich mehr »Grau«, wenn ich in die Zukunft peile.

Es mag böswillige Forscher geben, die direkt nach dem Einbau des von Ihnen vorgeschlagenen Gens in das menschliche Erbgut streben werden.
Aber die größere Gefahr bilden in meiner Sicht diejenigen, die gutgemeinte Veränderungen winziger Art durchführen möchten.
Alles Schlimme auf dieser Welt geschieht langsam und unmerklich.

Nehmen wir nur die Verteilung des Reichtums auf der Welt als Beispiel für unmerklich winzige Veränderungen mit grausamer Wirkung.

Daher möchte ich Ihrer Ermahnung beipflichten, verlagere den Schrecken aber auf die schwerer kontrollier- bzw. beobachtbare Gen-Veränderung zum »guten Zweck«, z. B. zur Gesundheitsverbesserung.

Ciao Winfried Sobottka,
IRG

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Und nun der wahre Horror: von Winfried Sobottka Winfried Sobottka (Gast)
bezieht sich auf diesen Beitrag

03.10.06, 10:39 Uhr
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Bisher konnten die Satanisten Menschen nur manipulieren oder beseitigen, nun können sie über gezielte Änderungen der inneren Grundeinstellungen nachdenken. Darüber, wie sie den Menschen genetisch so hinbekommen können, dass er sich möglichst gut knechten lässt.

Bisher musste man die Menschen vom natürlichen SEXUALSCHEMA, das gegenseitige Liebe sichert, durch Manipulation abhalten. Demnächst kann man das Einzelgängergen eines Bären womöglich in einen Menschenklon einbringen.

So denken diese Leute tatsächlich, und wenn sie meinen, in der Richtung etwas erreichen zu können, dann werden sie alles daran setzen.

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Der Nobelpreis, die Mäuse und der Horror von Winfried Sobottka Winfried Sobottka (Gast)

03.10.06, 10:31 Uhr
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Nobelpreis für Medizin. Zwei Forscher haben es herausbekommen, wie man Gene gezielt manipulieren kann. Tolle Sache – kann Erbkrankheiten verhindern. Aber nicht nur das. Zur Verdeutlichung will ich ein kleines Beispiel geben: Es gibt eine Wüstenmaus, die von unserer Hausmaus kaum zu unterscheiden ist und mit ihr gekreuzt werden kann. Nur in einem Punkte unterscheiden sich die beiden Arten gravierend: Die Wüstenmaus baut auf enges Kuschelleben, lebt in liebevoller Monogamie, beide Eltern ziehen den Nachwuchs gemeinsam groß.
Da die Maus in ganzjährig trostloser Wüste lebt, muss sie mit ihrem Nachwuchs besonders schonend umgehen.

Anders die Hausmaus: Im Sommer ist der Tisch so reich gedeckt, dass es im Winter für alle zu knapp werden könnte. Das Hausmausmännchen interessiert sich nur dann für ein Weibchen, wenn es heiß ist, dann aber für jedes. Hat er sie begattet, verlässt er sie, sie zieht den Nachwuchs allein groß. Begegnen ihm junge Mäuse, so beißt er sie tot, um im Winter möglichst wenige Futterkonkurrenten zu haben.

Der Verhaltensunterschied ist genetisch manifestiert, er hängt an einem einzigen Gen. So wurde ein Hausmännchen/Wüstenmausmännchen- Klon geschaffen, dass nur dieses spezielle Verhaltensgen von der Wüstenmaus, alles andere von der Hausmaus hatte.

Es zeigte sich, dass die so geklonten Männchen das Wüstenmausschema übernahmen, was von normalen Hausmausweibchen im Übrigen auch akzeptiert wurde, sie scheinen flexibel ausgebildet zu sein.

Die Sache hört sich harmlos ist, ist es aber nicht: Würde sich das Verhaltensgen in Breiten durchsetzen, in denen es üppige Sommer gibt, dann wäre eine katastrophale Mäuseplage die Folge.

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