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Projektblog-Eintrag

2009
06
Nov

dG-Podcast Nr. 21: Foodwatch

eingestellt von Tim Pritlove um 10:00 Uhr

DG021 Foodwatch

Die Organisation Foodwatch setzt sich für Verbraucherrechte im Lebensmittelbereich ein und betreibt Aufklärungs- und Lobbyarbeit. Sie versteht sich als Interessenvertretung, die sich für Verbraucher einsetzt, aber auch und vor allem von Verbrauchern getragen wird. Im Gespräch mit Tim Pritlove erläutert Martin Rücker von Foodwatch Ziele und Themen von Foodwatch.

Dabei geht es unter anderem um

  • den Umgang mit Verbraucherfragen als Bürgerrechte
  • politische Kampagnenarbeit
  • die Mitgliederstruktur und das Prinzip der Fördermitgliedschaft zum Selbstschutz der Organisation
  • den Kampf um die Lebensmittelampel
  • die versteckten Kosten der konventionellen Lebensmittelproduktion und die realen der Biowirtschaft
  • den Beitrag der Landwirtschaft zur CO2-Emissionen und Umweltbelastung
  • den legalen und legitimen Umgang mit der Umwelt
  • Produktqualität und Produktgestaltung

Links:


Herunterladen der Folge (MP3, 41.94 MB, Dauer: 01:00:50)

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Schlagwörter: Bio, Foodwatch, Landwirtschaft, Lebensmittel, Martin Rücker, Podcast, Tim Pritlove

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Bisher 7 Kommentare zu diesem Blog-Eintrag

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Hej Ho (Gast), 21.11.09, 15:44 Uhr

PS:
http://lifescientology.wordpress.com/2009/08/07/die-topx-der-nervigsten-und-sinnentleertesten-werbespruche/

Schlagwörter: blog, foodwatch, link


Hej Ho (Gast), 21.11.09, 15:39 Uhr

@Martin _ (Gast):
- Wenn sich Millionen von Menschen dessen bewusst werden, können Millionen von Schnitzeln weniger pro Woche durchaus einen Beitrag leisten.
- Diese Fitness-Produkte suggerieren unberechtigterweise, dass sie gesünder/weniger ungesund sind. Dies trifft fast nie zu, ist also nichts weiter als eine Lüge der Hersteller. In diese dunklen Ecken mal etwas Licht zu werfen, mit einer Lebensmittelampel, halte ich für legitim.
- Verbot bestimmter »ungesunder« Produkte ist nicht das Ziel von foodwatch. Transparenz und Nachvollziehbarkeit was Zutaten, Inhalts- und Nährstoffe angeht dagegen schon. Xg je 100g ist übrigens äquivalent zu X%, deswegen wird dieses Gewicht benutzt.

@Mathias Panzenböck (Gast): interessanter Aspekt, hab ich noch nie drüber nachgedacht. VIEL in rot, MITTEL in gelb und WENIG in grün wär vielleicht auch ne Idee.

Das immer wieder der »Bevormundungsaspekt« angeprangert wird ist IMHO, keinesfalls zutreffend, schließlich fordern Verb(r)aucher und foodwatch ja lediglich mehr und übersichtlichere Informationen. Und das ist ja wohl bezüglich unserer Nahrungsmitteln unter gar keinen Umständen zuviel verlangt!

Schlagwörter: miese NGO, rot-grün-schwäche


Norbert Hayduk (Gast), 12.11.09, 07:07 Uhr

Interessante Folge. Ich hoffe in der Zukunft noch viel von diesem Verein zu hören. Jetzt gucke ich mir erstmal deren Website an.

Schlagwörter: Foodwatch


Martin _ (Gast), 12.11.09, 07:06 Uhr

IMHO die bisher inhaltlich zweifelhafteste NGO:
-wenn tierische Produkte so schlimm sind, warum wird das nicht klarer formuliert (ein Schnitzel weniger die Woche wird global warming nicht aufhalten) und warum ist foodwatch sich da so uneinig (pflanzlicher Käse auf Pizza, der nichtmal als Käse bezeichnet wird, wird angeprangert – wieso?)
-Fitness-Produkte (übrigens das Gegenteil von light-Produkten) sind natürlich voll mit Nährstoffen wie Kohlenhydraten, sind sie doch für den Teil der Bevölkerung der viel Sport macht-deswegen auch das Piktogramm von der schlanken, joggenden Frau. Wie kann man das anprangern? Wollt ihr uns auch die Power-Gele und Bars verbieten? Es gibt noch Leute die wirklich Sport machen und das Zeug kaufen wollen …
-das Dreisatz-Mysterium (die Tatsache das dem deutschen Bürger der Dreisatz nicht zugetraut wird)-Wieso? Selbst wenn sich alle Hersteller auf 100g einigen-Wo komt diese Zahl her? Gilt sie auch für meinen 0,5g Beutel mit Safran und auch für mein 100kg Sauerkraut-Fass? Ich muss in jedem Fall auf meine Portionsgröße umrechnen, weil ich nicht von jedem Produkt 100g verspeise.

Hier geht es nicht um Rechte, sondern um die These, dass der Käufer zu doof zum lesen und zum umrechnen ist und nicht einschätzen kann ob ein Schokoriegel oder eine Gurke gesünder ist.
Ein Schlag ins Gesicht für jeden, auf das das nicht zutrifft.

@Tim: Ich weiß, dass du dich nicht als investigativer Journalist verstehst, aber trotzdem hätte ich mir gewünscht wenn du einige Sachen hinterfragt hättest. Nicht alle NGOs sind »die Guten« (anderes dir sicher bekanntes Beispiel, die deutsche Kinderhilfe).

Schlagwörter: miese NGO


Max E (Gast), 10.11.09, 20:57 Uhr

Man ich kanns kaum glauben. Ein Podcast in dem Tim »Sie« sagt. Toll.

Schlagwörter: Sie, Tim


Mathias Panzenböck (Gast), 06.11.09, 20:56 Uhr

@Ampelkennzeichnung: Rog-Gelb-Grün? Ist das so klug? Ich denke ca. 8% (oder sogar 10%?) aller Männer hat eine Rot-Grün Schwäche. Eine Rot-Grün Kennzeichnung ist somit eher ungeschickt. Rot-Blau-Gelb wäre vielleicht besser.

Schlagwörter: rot-grün-schwäche


pikarl pikarl (Gast), 06.11.09, 17:47 Uhr

Danke für diesen kurzen aber unterhaltsamen Podcast, Tim. Dein Tweet zur Veröffentlichung kam direkt vor meinem geplanten Spaziergang rein, daher nahm ich den Podcast gleich mit. Eigentlich wollte ich ja kürzer gehen, aber wenn die Sendung gerade eine Stunde hat …

Gerade gegen Ende fande ich´s klasse, wie du Herrn Rücker nochmal richtig aus der Reserver gelockt. – Interview-technisch top, guter Gesprächspartner, super Thema. Weiter so. :)

Schlagwörter: Lob, Spazieren


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