Politik ist käuflich - Der Beweis!
TRANSFAIR und dieGesellschafter.de suchten neue und spannende Ideen zur Förderung des Fairen Handels. Viele kreative Einsendungen waren die Antwort. Die Entwickler der 5 Gewinnermotive waren zu einem Agenturworkshop nach Berlin eingeladen und hatten dort die Möglichkeit, sich bei der Bearbeitung ihrer Motive von Profis beraten zu lassen. Alle 5 Motive sind nun als Gesellschafter-Postkarten produziert. Hier die Ergebnisse:
Ein Pfad für alle
Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) und die Aktion Menschen starten den Wettbewerb »Ein Pfad für alle«, der Projekte zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen auslobt.
Wie sieht es in den verschiedenen Städten, Gemeinden und Ortschaften mit der Teilhabe von Menschen mit Behinderung aus?
Gesucht werden Projekte, die helfen in Sachen Gleichberechtigung voranzukommen.
Glück kann man teilen. Sorgen auch. – Unser Familientagebuch
Familie – das sind ganz unterschiedliche Menschen, alte, junge, Frauen und Männer. Menschen, die miteinander leben, sich einander zuwenden und streiten, füreinander da sind und Verantwortung übernehmen. Der Wettbewerb stellt Familien, in denen Menschen mit Behinderungen leben, in den Mittelpunkt. Am 2. September hat die Jury getagt. Die Gewinner stehen fest!
»WendePunkte - Momente der Hilfe, Momente der Begegnung«
Um helfende Menschen und Menschen, denen geholfen wird, ging es bei dem gemeinsamen Schreibwettbewerb von der Aktion Mensch und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), der vom 8. Mai bis zum 31. Oktober 2007 besondere Momente sammelte.
Gesucht wurden besondere Erlebnisse in Situationen, in denen Hilfe zur Begegnung zwischen zwei Menschen wird. Die Jury - bestehend aus Maybrit Illner (ZDF), Heike Zirden (Aktion Mensch), Hiltrud Fischer-Taubert (ZDF menschen-das magazin), Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg (DRK) und Fred Berndt (Regisseur und Bühnenbildner) - wählte am 3. März 2008 im ZDF-Hauptstadtstudio die besten Beiträge aus fast 300 Einsendungen aus.
Die Gewinner stehen fest!
Auf der von Maybrit Illner moderierten Preisverleihung am 27. Juni 2008 im Museum »Hamburger Bahnhof« in Berlin wurden die elf Gewinnerbeiträge bekannt gegeben und ausgezeichnet.
Schreib’ für Deine Gesellschaft
Die Jugendpresse Deutschland und die Aktion Mensch haben aus ca. 170 Bewerbungen 50 junge Reporter ausgesucht, die Spaß am Schreiben haben und sich einmischen wollen.
Diese besuchen für uns eins der 2 000 Projekte von dieGesellschafter.de und berichten ab März 2008 in unserem Online-Magazin multimedial über die kleinen gesellschaftlichen Revolutionen vor Ort: Welche Ideen liegen dem jeweiligen Projekt zugrunde? Warum und wie engagieren sich die Beteiligten? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Was können auch kleine Projekte verändern?
Literaturwettbewerb »Utopia. Die Gesellschaft von Morgen«
Alter oder Jugendwahn, Rückfall in eine vorindustrielle Gesellschaft oder Leben im Cyberspace, völlige Freiheit oder totale Kontrolle: Die Zukunftsvisionen der Gewinnerinnen und Gewinner des Literaturwettbewerbs „Utopia“ im Rahmen des Gesellschafter-Projektes geben ebenso vielfältige wie eindrucksvolle Antworten auf die Frage, wie die Gesellschaft von Morgen aussehen könnte. Fast 600 Autorinnen und Autoren hatten sich am Wettbewerb der Aktion Mensch und des Börsenvereins des deutschen Buchhandels beteiligt. Eine prominente Jury, der der Schriftsteller Wolfgang Hohlbein, der Zukunftsforscher Matthias Horx, die Publizistin Annette Wunschel sowie Martin Stricker vom Science Fiction Club Deutschland, Christoph Schäfer von der Stiftung Lesen und Lothar Sand vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels angehörten, hat nun die 15 besten Geschichten ausgewählt.
Ungewöhnliche Freundschaftsgeschichten
Im Rahmen des Gesellschafter-Projektes suchte die Aktion Mensch gemeinsam mit dem Deutschen Caritasverband ungewöhnliche Geschichten zum Thema Freundschaft und war überwältigt – insgesamt erreichten uns über 600 Einsendung aus dem ganzen Bundesgebiet.
Eindrucksvoll wurde bewiesen, dass Freundschaftsgeschichten überall entstehen können – im Sandkasten oder in der Schule, am Arbeitsplatz oder im Verein, im Urlaub oder ganz zufällig auf der Straße. Und sie können zwischen Menschen entstehen, die zum Beispiel durch unterschiedliche Kultur oder Religion, Herkunft oder Generation auf den ersten Blick wenig oder gar nichts gemeinsam haben.
Wettbewerb »Was ist Armut«?
Gesucht wurde: eine persönliche Perspektive auf das Thema Armut!
Armut ist ein Tabuthema, doch die Zahlen sprechen für sich. Laut EU-Kriterien leben sieben Millionen Deutsche in Armut, darunter fast zwei Millionen Kinder. Das heißt: Jedes siebte Kind lebt in Armut. Doch was genau ist Armut? Es wird selten darüber gesprochen, aber jeder hat eine Vorstellung davon, wie Armut aussehen kann.
Gemeinsam mit dem Gesamtverband des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes hat die Aktion Mensch einen Wettbewerb zum Thema Armut ausgelobt. Einsendeschluss war der 30. November 2006. In den Kategorien Text, Bild, Ton und Film waren Jugendliche und Erwachsene aufgefordert, ihre persönliche Perspektive auf das Thema Armut darzustellen. Auch Grundschulen waren unter dem Titel „Was ist Armut? Flash vom Mars hat keine Ahnung.“ aufgerufen, sich mit Schreib-, Mal- oder Bastelbeiträgen am Wettbewerb zu beteiligen. Insgesamt sind 550 Beiträge eingegangen, die Jury hat 23 Gewinner ausgewählt.
Wettbewerb »Ohr liest mit«
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels veranstaltet gemeinsam mit der Aktion Mensch das bundesweite Leseförderungsprojekt »Ohr liest mit«. Das Motto in diesem Jahr: »Familien-Bande – Wie wollen wir leben?«. Unterstützt wird das Projekt zudem von der Verlagsgruppe Lübbe und der Ursula Lübbe Stiftung.
Globalisieren = Solidarisieren?
Die Postkartensammelaktion der Initiative „dieGesellschafter“ und VENRO sollte die Bundesregierung an ihr Versprechen erinnern, die Armut in der Welt aktiv zu reduzieren. Die eingereichten Karten wurden auf dem „Stimmen gegen Armut“ - Konzert zum G8 Gipfel am 7. Juni 2007 in Heiligendamm symbolisch an die Bundesregierung übergeben.
„Frauen mitten im Leben – in der Mitte der Gesellschaft“
Unter diesem Titel veranstaltete der Sozialverband Deutschland am 17. Oktober 2006 im Rahmen der Gesellschafter Initiative eine Bundesfrauenkonferenz. Die Teilnehmerinnen der Konferenz haben sich gemeinsam mit der Frage „In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?“ auseinandergesetzt. Im Vordergrund standen dabei die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die das Leben beeinflussen, die aber auch selbst mitgestaltet werden können.
Von Land zu Land - von Fall zu Fall?
In Kooperation mit dem Deutschen Behindertenrat ist im Rahmen der Initiative „dieGesellschafter“ der Flyer „Von Land zu Land, von Fall zu Fall? Behindertenpolitik wird Ländersache“ entstanden.
Die Föderalismusreform ist seit dem 1. September 2006 Gesetz. Die Übertragung erweiterter Verantwortung und erweiterter Entscheidungsbefugnisse auf die Ebene der Länder bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass sich die Entscheidungen nunmehr durch eine größere Nähe zu den Interessen der Bürgerinnen und Bürger auszeichnen.









