Von heute für morgen
Mein Brief an die Gesellschaft von morgen
- so beginnen viele der über 400 Briefe, die die Aktion Mensch und das Diakonische Werk auf ihren Aufruf hin erhalten haben. Prägende Erfahrungen und Erlebnisse aus den vergangenen Jahrzehnten werden erzählt, pragmatische und utopische Ideen und Vorstellungen für die Zukunft unserer Gesellschaft entwickelt. Im Mittelpunkt steht meist der Dialog zwischen den Generationen, der Wunsch zu vermitteln und weiterzugeben.
Eine Fachjury bestehend aus Roswitha Kottnik (Arbeitsfeld "Ältere Menschen" beim Diakonie Bundesverband), Bernd Friedrich (Geschäftsführer evangelische Gemeindepresse), Michael Kloth (Ressortleiter "eines tages" bei Spiegel-Online), Christiane Schwager (Expertin für Seniorenkommunikation) wählte am 26. März die 12 für eine Veröffentlichung bestimmten Texte aus und kürte die drei beeindruckendsten "Briefe an morgen". Mit ihren Gewinnen haben die drei Besten ganz unterschiedliche Wünsche verwirklicht.
Als die drei besten und aussagekräftigsten "Briefe an morgen" wurden ausgezeichnet:
Reinhard H. Kludas
Herr Kludas wusste sofort, dass er seinen Gewinn für einen gemeinnützigen Zweck spenden möchte, und so wurde das Projekt »leben lernen Lobetal« in Bernau bei Berlin von ihm unterstützt. Das Projekt bietet eine Wohnstätte für Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung. Für sie wurde dank Herrn Kludas ein Wasserbett mit entsprechendem Licht und einer Musikanlage angeschafft, das den Bewohnern eine Rückzugsmöglichkeit bietet und für Entspannung sorgt.
Weitere Informationen zu diesem Projekt (PDF)
Zum prämierten Text
Ursula Lange
Frau Lange verwirklichte mit ihrem Gewinn einen lang gehegten Traum: sie veröffentlichte gemeinsam mit einem weiteren Autor Prosa- und Lyriktexte, die den zwei sehr verschiedenartigen Seen im Naturpark Dümmer gewidmet sind.
Weitere Informationen zu diesem Buch:
Gut zufrieden
an Bergsee und Dümmer
Ursula Lange
Ernst-Friedrich Berning
Geest-Verlag 2009
ISBN 978-3-86685-204-4
11 Euro
Ruth Wunsch
Frau Wunsch, die seit über 25 Jahren blind ist, verbrachte ein auf sie zugeschnittenes Wochenende in Berlin und Potsdam.
Einen Auszug aus ihrem Reisebericht und Fotos ihrer Reise finden Sie hier
Zum prämierten Text




