Die dünnen Mädchen
Überregionale Filmpartner
Jugendrotkreuz
Das Deutsche Jugendrotkreuz (JRK) ist der eigenständige Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes mit mehr als 113.000 Mitgliedern. Die Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 27 Jahren engagieren sich für soziale Gerechtigkeit, Gesundheit und Umwelt, für Frieden und Völkerverständigung.
Das JRK bildet Kinder und Jugendliche in Erste Hilfe aus und organisiert Sanitätsdienste und Streitschlichter-Programme an Schulen.
Kinder- und Jugendgruppenarbeit sowie internationale Projekte und Begegnungen bilden weitere Schwerpunkte. Regelmäßig führt das JRK zudem Kampagnen zu Themen durch, die junge Menschen betreffen, wie etwa zu Kindersoldaten, Gewaltprävention und Kinderarmut.
Von Mai 2007 bis Ende 2009 engagieren sich JRKler/-innen für die aktuelle Kampagne »Deine Stärken. Deine Zukunft. Ohne Druck!«, die sich mit Zukunftsängsten und -perspektiven von Kindern und Jugendlichen in Verbindung mit wachsendem gesellschaftlichen Druck beschäftigt: Wer jung ist muss eine Menge gleichzeitig leisten: Gute Noten haben, die richtige Berufswahl treffen, in der Clique beliebt sein, mit den Eltern klar kommen, topfit und sportlich sein, klasse aussehen und angesagte Klamotten tragen. Nicht alle kommen mit der Vielzahl von Anforderungen und dem steigenden Druck zurecht. Viele entwickeln Zukunfts- und Versagensängste, ziehen sich zurück oder geben auf. Manche zweifeln so stark an sich, dass sie aggressiv oder krank werden und mit psychosomatischen Krankheitsbildern reagieren. Dazu gehören auch Essstörungen, wie z.B. Magersucht und Bulimie, die dramatische Folgen nach sich ziehen. Das Jugendrotkreuz beteiligt sich am Filmfestival »ueber macht« als Partner des Films »Die dünnen Mädchen“, denn der Film zum Thema Magersucht zeigt auf sehr persönliche und schicksalhafte Weise, wie junge Frauen von ihren Problemen »überrollt« werden, dem Druck nicht stand halten können und trotzdem verzweifelt versuchen, die Kontrolle zu behalten.
Mit der Kampagne »Deine Stärken. Deine Zukunft. Ohne Druck!« möchte das Jugendrotkreuz präventiv eingreifen: Mädchen und Jungen brauchen Raum und Zeit, um ihre Stärken zu entdecken und Strategien zu erlernen, mit denen sie angemessen auf Belastungen reagieren können. Das geht nicht ohne Unterstützung von außen: Damit Kinder und Jugendliche optimistisch in die Zukunft blicken können, benötigen sie mehr individuelle Förderung, mehr Möglichkeiten zur Mitsprache und Mitgestaltung, Unterstützung von Politik, Betrieben, Medien, Schulen und Jugendverbänden sowie die Möglichkeit, gesellschaftlichen Druck zu hinterfragen.
www.jugendrotkreuz.de
www.deine-staerken.org
Bundesfachverband Essstörungen (BFE)
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Der Bundesfachverband Essstörungen besteht seit 1994 und ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Beratungsstellen, Kliniken, Wohngruppen und ambulanten psychotherapeutischen Praxen, die im Bereich Essstörungen tätig sind.
Ein wichtiges Anliegen des BFE ist die Vernetzung aller an der Behandlung von essgestörten Menschen beteiligten Professionen, mit der Zielsetzung einer effizienten Behandlungskette. Wir wollen eine bedarfsgerechte Versorgung mit stationären und ambulanten Beratungs- und Therapieeinrichtungen in Deutschland aufbauen und vertreten diese sozialen- und gesundheitspolitischen Interessen auch der Politik gegenüber. Denn der zunehmenden Zahl von Personen, die eine Essstörung entwickeln steht ein unzureichendes beraterisches und psychotherapeutisches Behandlungsangebot gegenüber.
Darüber hinaus engagieren wir uns seit Jahren für die Förderung und Verbreitung von wissenschaftlichen Erkenntnissen über Epidemiologie, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Essstörungen.
Ein weiterer Leitgedanke ist, die Öffentlichkeit über Essstörungen zu informieren, damit Betroffene möglichst schnell professionelle Hilfe erfahren und die Bevölkerung für dieses Thema sensibilisiert wird.
Der BFE beteiligt sich am Filmfest »ueber macht« als Partner des Film »Die dünnen Mädchen«, denn dieser Film führt dem Zuschauer beeindruckend die verschiedenen Facetten der Erkrankung vor Augen. Und er vermittelt – was in der Öffentlichkeit nicht genug bekannt ist – um welch schwerwiegende psychosomatische Krankheit es sich bei einer Essstörung handelt und wie die Betroffenen kämpfen, um wieder ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.
Mit unseren den Film begleitenden Aktionen, Vorträgen und Infoständen möchten wir aufklären und eine Diskussion anregen. Denn letztendlich muss jeder sich die Frage stellen: In was für einer Gesellschaft leben wir, in der sich junge Menschen im absoluten materiellen Überfluss zu Tode hungern?
Kontakt:
Andreas Schnebel
Vorsitzender BFE e.V.
www.bundesfachverbandessstoerungen.de
Vorstand ANAD e.V.
www.anad.de
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